Macht Parmigiano Reggiano dicker? Was sie über Parmigiano Reggiano und ernährung wissen müssen

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Ist Parmigiano Reggiano ein fetter Käse? Parmigiano Reggiano hat zwar ein gewisses Fettgehalt, gilt aber nicht als Fettkäse, zumindest nicht in dem negativen Sinne, der diesem Begriff gewöhnlich zugeschrieben wird. Parmigiano Reggiano enthält nämlich 28 Gramm Fett pro 100 Gramm. Es handelt sich jedoch weitgehend um gute Fette, da sie vom Körper verstoffwechselt und von der Leber und den Muskeln genutzt werden.

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Fett ist nicht gleich fett

Fette, auch Lipide genannt, bestehen aus Fettsäuren (oder FA, aus dem Englischen „fatty acids“), die je nach das Vorhandensein einer oder mehrerer Doppelbindungen entlang ihrer Kohlenstoffkette in drei Gruppen unterteilt werden:

  1. gesättigten Fettsäuren;
  2. einfach ungesättigten Fettsäuren;
  3. mehrfach ungesättigten Fettsäuren (auch essentielle Fettsäure genannt, die der Körper benötigt, aber nicht selbst herstellt und daher über die Nahrung zugeführt werden müssen).

Gesättigte Fettsäuren (oder SFA, aus dem Englischen „saturated fatty acids“) bestehen aus einer gesättigten Kohlenstoffkette, die nur aus einzelnen C-C-Bindungen besteht. Sie können tierischen oder pflanzlichen Ursprungs sein oder durch Hydrierung, d. h. durch teilweise Sättigung von mehrfach ungesättigten Fettsäuren (wie Margarine), gewonnen und bei hohen Temperaturen von flüssiger zu fester Form umgewandelt werden.

Aus biologischer Sicht sind gesättigte Fettsäuren schädlicher für den Körper als ungesättigte Fettsäuren. Da gesättigte Fettsäuren schwer zu verstoffwechseln sind, neigen sie dazu, sich im Blut anzusammeln und einen Anstieg des Cholesterinspiegels zu verursachen (hier finden Sie einen ausführlichen Artikel zum Thema Parmigiano Reggiano und Cholesterin), und zwar sowohl des Gesamtcholesterins als auch des LDL-Cholesterins (des sogenannten „schlechten Cholesterins“). Dies führt zur Erhöhung des Risiko für koronaren und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Gesättigte Fettsäuren sind vor allem in folgenden Lebensmitteln enthalten: Butter, Lardo (ein besonders gereifter, fetter Speck), Schweineschmalz, Geflügelhaut, Palmöl, Kokosnussöl, Schweinefleisch (Speck, Würste usw.), Käse (Provolone, Mascarpone, Emmentaler usw.), frittierte Lebensmittel sowie weitere Produkte.

Generell ist es sinnvoll, gesättigte Fettsäuren zu genießen – aber in geringen Maßen. Es ist auch zweckmäßig, sie mit einfach oder mehrfach ungesättigten Fettsäuren abzuwechseln, die auch als "gute Fette" bezeichnet werden. Diese sind für den Körper unentbehrlich, da sie die Zellmembranen bilden und nicht nur für die Entwicklung und das Wachstum der Kinder unerlässlich sind, sondern auch zur Senkung des Triglyceridspiegels im Blut beitragen.

Lebensmittel, die einen besonders hohen Gehalt an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren haben, sind Mandeln, Cashewnüsse, Haselnüsse, Walnüsse, Olivenöl und weitere pflanzliche Öle wie Erdnussöl, Erdnussbutter, Mandelbutter und Avocado. Omega-3-Fettsäuren (mehrfach ungesättigte Fettsäuren) sind in Fettfisch wie Sardinen, Hering, Lachs, Forelle und Makrele enthalten.

Nach internationalen Standards beträgt die empfohlene Fettmenge etwa 20 g pro Tag. Eine Lösung, um die tägliche Aufnahme von Fettsäuren zu überwachen, besteht sicherlich darin, das Etikett der Lebensmittel, die wir kaufen und dann verzehren, sorgfältig zu lesen.

Wie viel fett steckt darin?

Was steht auf dem Etikett über den Fettgehalt von Parmigiano Reggiano?

Nach der offiziellen Nährwerttabelle ist der in 100 g enthaltene Fettgehalt von Parmigiano Reggiano wie folgt unterteilt:

  • Fette: 29,7 g
  • Gesättigte Fettsäuren: 19,6 g
  • Einfach ungesättigte Fettsäuren: 9,3 g
  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 0,8 g

Das bedeutet, dass nur ein Teil des in Parmigiano Reggiano enthaltenen Fettes gesättigte Fettsäuren umfasst, während der Rest aus sogenannten guten Fetten besteht. Wir sollten auch daran denken, dass Fette generell aus unserer Ernährung nicht verbannt, sondern eher maßvoll verzehrt werden sollten, da sie sich auch günstig auf den Körper auswirken können und zudem energieliefernde Nährstoffe darstellen.

Hier finden Sie eine vollständige Liste sämtlicher Zutaten für die Herstellung von Parmigiano Reggiano.

Und welcher Reifegrad hat den geringsten Fettgehalt?

Dank einer längeren Reifezeit findet in jedem Laib Parmigiano Reggiano eine Spaltung der in der Milch vorhandenen Eiweiß- und Fettmoleküle statt, so dass diese Elemente im Laufe der Reifung "vorverdaut" und die Ketten, aus denen sie bestehen, erheblich reduziert werden.

Obwohl die Fettmenge nicht wirklich geringer wird, sind die vorhandenen Fette bei höheren Reifegraden leichter verdaulich und werden daher vom Körper schneller aufgenommen und verwertet.

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Macht Parmigiano Reggiano dicker oder kann ich ihn essen, auch wenn ich diät halte?

Bei Menschen, die eine besondere Diät einhalten müssen, wird der Verzehr von Parmigiano Reggiano sicherlich von einem Arzt oder Ernährungsberater überwacht. Ganz allgemein kann man behaupten, dass Parmigiano Reggiano etwa 402 Kalorien je 100 Gramm hat und nicht als kalorienreiches Lebensmittel gilt, im Gegensatz zu anderen Käsesorten, die uns eigentlich dicker machen. Dieser Käse kann als Hauptgericht serviert werden, wenn man bedenkt, dass eine Portion Parmigiano Reggiano von etwa 50 g 200 Kalorien und denselben Eiweißgehalt wie 100 g rotes Fleisch hat.

Wie oft kann ich ihn essen?

Je nach Gesundheitszustand kann Parmigiano Reggiano mehrmals in der Woche verzehrt werden, bis zu 30 Gramm pro Tag, in kleinen Stücken geschnitten. Bei Portionen von 50 g, nicht mehr als zweimal pro Woche. Wenn Sie ihn lieber gerieben auf Nudeln verwenden, sollten Sie nicht mehr als 5 Gramm (einen Esslöffel) pro Tag essen. Für weitere Informationen über das Thema „Empfohlene Tagesmenge“ verweisen wir auf die entsprechende Seite des Blogs.

Parmigiano Reggiano und seine sättigungskraft

Ein weiterer vorteilhafter Aspekt, der Parmigiano Reggiano betrifft, ist seine hohe Sättigungskraft. Im Gegensatz zu vielen anderen Käsesorten gehört Parmigiano Reggiano zur Ernährung von Sportlern und Menschen, die in der Regel viel Energie brauchen. Er stellt auch einen ausgewogenen Snack für zwischendurch dar, um Hungergefühle zu vertreiben.

Zum Schutz Ihrer eigenen Gesundheit dürfen die oben aufgeführten Informationen auf keinen Fall als Ersatz für eine ärztliche Beratung verstanden werden. Jeder muss seinen spezifischen Gesundheitszustand und seine medizinischen Bedürfnisse berücksichtigen.

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